Kinder in Not

Nach 30 Jahren Krieg (zwöf Jahre Unahängigkeitskampf und 17 Jahre Bürgerkrieg) hat Mosambik seit 1992 einen Friedensprozess und Demokratisierung erfahren, die das Niveau der politischen und sozialen Stabilität im Land erhöht hat. Trotz dieser positiven Entwicklung, bleibt die grosse Herausforderung, die Armut zu reduzieren und die Qualität des Lebensstandards und der sozialen Grundversorgung zu erhöhen.

In ihrem Strategiepapier zur Armutsbekämpfung (PARPA II) möchte die Regierung die Armut reduzieren: dies durch die Entwicklung des menschlichen Wohlbefindens, durch die wirtschaftliche Entwicklung und durch die Verbesserung der Regierungsführung.

Die Europäische Union unterstützt PARPA und die Ziele der Reduktion der Armut, die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser, die Schaffung von sanitären Einrichtungen und die Alphabetisierung.

Armutsbekämpfung ist dabei untrennbar mit der Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes (HIV-Prävention und Ernährung) und dem Capacity Development (Bildung, berufliche Grundbildung und nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen) verknüpft.

Rund 45% von Mosambik’s Bevölkerung (23 Millionen) sind Kinder im Alter zwischen  0 und 14 Jahren! Die Armut treibt viele Kinder in die Prostitution und in die Kinderarbeit. Traurige Realität ist auch der Menschen- und Organhandel.

 

Kinder in Not

 

ASEM vertritt die Philosophie, dass nur ein ganzheitlicher Ansatz zu einer nachhaltigen und langfristigen Veränderung führen kann. Die von ASEM geführten Projekte verbessern den Lebensstandard durch die Schaffung einer Gemeinschaft, in welcher Gesundheitserziehung, Ernährung, Schulbildung, berufliche Grundbildung und die Schaffung von Strukturen zur Selbstversorgung im Zentrum stehen.